3 Schritt für Schritt-Anleitungen

In diesem Kapitel erhalten Sie einige Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Einrichtung Ihrer Telefonanlage.

3.1 Erste Schritte mit dem awi 4

Die Ersteinrichtung des ansitel webinterfaces finden Sie im (Handbuch des ansitel webinterfaces↑).

3.2 Erweitern des Wählplans - Erstellen von Sequenzen

Nachdem die Ersteinrichtung des ansitel webinterfaces 4 durchgeführt wurde, besitzt die Telefonanlage definierte Nebenstellen, Leitungen, eingehende und ausgehende Routen. Die grundlegende Funktionalität der Telefonanlage ist somit konfiguriert.

Ein beispielhafter Wählplan ist nachfolgend dargestellt. Jeder Wählplanrufnummer ist nur eine Nebenstelle zugeordnet.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/nach_ersteinrichtung.jpg

Abbildung: Wählplan

Zur Erweiterung der Funktionalität unter einer Wählplanrufnummer, müssen Module, wie z.B. Zeitsteuerung, Rufgruppen oder Anrufbeantworter, definiert werden. Diese Module können der Wählplanrufnummer hinzugefügt werden und somit den Wählplan erweitern.

Ausgehend vom oben genannten Beispiel soll die Wählplanrufnummer 100 dahingehend erweitert werden, dass bei Anruf zwischen 10 Uhr und 12 Uhr nicht die Nebenstelle Lager 100 gerufen, sondern ein Anrufbeantworter geschaltet wird. Um dieses Szenario zu erreichen, muss ein Anrufbeantworter und eine Zeitsteuerung von 10 Uhr bis 12 Uhr konfiguriert werden.

3.2.1 Anrufbeantworter definieren

Im Modul Anrufbeantworter wird ein neuer Anrufbeantworter definiert.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/neuer_ab.jpg

Abbildung: Neuer Anrufbeantworter

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/neuer_ab_u.jpg

Abbildung: Übersicht des Anrufbeantworter-Moduls

3.2.2 Zeitsteuerung definieren

Im Modul Zeitsteuerung definieren wir eine neue Zeitsteuerung mit der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr und die Zielwählplanrufnummer, auf die während dieser Zeit gesprungen wird. In unserem Fall ist dies der Anrufbeantworter (Wählplanrufnummer 999).

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/neue_zeitst.jpg

Abbildung: Zeitsteuerung definieren

3.2.3 Wählplanrufnummer 100 erweitern

Die zuvor erstellte Zeitsteuerung wird nun der Wählplanrufnummer hinzugefügt 100 hinzugefügt. Klicken Sie hier neben der Wählplanrufnummer 100 auf Hinzufügen.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/module_add.jpg

Abbildung: Hinzufügen von Modulen zum Wählplan

Wählen Sie nun das Zeitsteuerungs-Modul "Anrufbeantworter 10-12 Uhr" aus.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/zeitst_add.jpg

Abbildung: Modul Zeitsteuerung auswählen

Die Zeitsteuerung "AB 10-12" ist jedoch noch nicht aktiv, da immer noch die Nebenstelle Lager <100> zuerst gerufen wird. Daher muss die Reihenfolge getauscht werden.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/uebersicht_zeitst_add.jpg

Abbildung: Übersicht nach Hinzufügen der Zeitsteuerung

Klicken Sie nun auf bearbeiten und verschieben das Zeitsteuerungs-Modul mit nach oben nach oben.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/reihenfolge.jpg

Abbildung: Ändern der Sequenz-Reihenfolge

Damit ist die Funktionalität der Wählplanrufnummer erweitert worden. Durch Klicken auf "Konfiguration übernehmen" wird die Änderung übernommen.

Abbildung awi4_waehlplan_erweitern/fertig.jpg

Abbildung: Konfiguration übernehmen

3.3 Anrufbeantworter konfigurieren und besprechen

Auf Anrufbeantwortern kann der Anrufer Nachrichten für den Angerufenen hinterlassen. In dieser Schritt für Schritt Anleitung werden die Möglichkeiten dargestellt, Anrufbeantworter zu konfigurieren und zu besprechen.

3.3.1 Anrufbeantworter mit integrierter Ansage

Diese Möglichkeit erstellt einen Anrufbeantworter, bindet diesen in den Wählplan ein und aktiviert eine Standard-Systemansage. Diese Ansage kann durch eine Taste am Telefon ausgetauscht werden. Aufgesprochene Nachrichten können über die "Anrufbeantworterabfrage" abgehört und gelöscht werden.

3.3.1.1 Anrufbeantworteranfrage einer Wählplanrufnummer hinzufügen

Sofern noch nicht geschehen, sollte eine neue Wählplanrufnummer erstellt und diese mit dem Modul "Anrufbeantworterabfrage" verknüpft werden.

Abbildung anleitungen/ab_abfrage_wpn.jpg

Abbildung: Neue Wählplanrufnummer anlegen

Nachdem die Wählplanrufnummer erstellt wurde, klicken Sie auf Hinzufügen zum Hinzufügen von Objekten.

Abbildung anleitungen/ab_add_abfrage_wpn.jpg

Abbildung: Anrufbeantworterabfrage hinzufügen

In der Übersicht ist nun die Verknüpfung sichtbar.

Abbildung anleitungen/ab_abfrage_uebersicht.jpg

Abbildung: Wählplanübersicht

Nachdem die Konfiguration über den oberen roten Balken übernommen wurde, kann jedes angeschlossene Telefon durch Wählen der Rufnummer "998" die Anrufbeantworterabfrage erreichen.

3.3.1.2 Anrufbeantworter anlegen

Legen Sie nun einen Anrufbeantworter mit dem Typ "Ansage und Aufnahme" an.

Der Anrufbeantworter enthält eine Standard-System-Ansage.

Detaillierte Informationen zu den Parametern erhalten Sie im Kapitel Anrufbeantworter↑.

Die Anrufbeantworternummer (5555) und das Passwort (1234) wird bei der Anrufbeantworterabfrage benötigt.

Abbildung anleitungen/ab_add.jpg

Abbildung: Anrufbeantworter anlegen

Übernehmen Sie nun die Konfiguration durch den oberen roten Balken.

3.3.1.3 Anrufbeantworter im Wählplan verknüpfen

In unseren Beispiel, soll der Anrufbeantworter 60 Sekunden nach der Nebenstelle "Buchhaltung" den Anruf annehmen oder im Falle die Nebenstelle ist besetzt. Also klicken wir auf Hinzufügen, um den Anrufbeantworter hinzuzufügen.

Abbildung anleitungen/ab_wp_add.jpg

Abbildung: Hinzufügen von Objekten im Wählplan

Wählen Sie den zuvor angelegten Anrufbeantworter aus und wählen "Absenden".

Abbildung anleitungen/ab_add_ab_wpl.jpg

Abbildung: Anrufbeantworter hinzufügen

In der Übersicht ist nun der Anrufbeantworter hinter der Nebenstelle "Buchhaltung" hinzugefügt.

Abbildung anleitungen/ab_add_wpn.jpg

Abbildung: Anrufbeantworter eingefügt

3.3.1.4 Auswechselbare Ansage per Taste am Telefon definieren

Um die Ansage des Anrufbeantworters auszutauschen, muss diese Taste einer Wählplanrufnummer zugeordnet werden.

Erstellen Sie hierzu eine neue Wählplanrufnummer und fügen die Taste zum Anrufbeantworter hinzu.

Abbildung anleitungen/ab_wp_nr_taste.png

Abbildung: Wählplanrufnummer erstellen

Abbildung anleitungen/ab_wp_add_taste.png

Abbildung: Taste des Anrufbeantworters hinzufügen

Nach dem Absenden und Übernehmen der Konfiguration, ist Ihr Anrufbeantworter mit Ihrer Ansage hinter der Nebenstelle "Buchhaltung" aktiv.

Sie können die Ansage jederzeit über Rufnummer "955" ändern. Sie erhalten ein sprachgeführtes Menü, um die Ansage auszutauschen.

Abbildung anleitungen/ab_taste_ubersicht.png

Abbildung: Taste des Anrufbeantworters in der Übersicht

Die Rufnummer 955 kann nun als BLF-Taste am Telefon eingetragen werden.

Abbildung anleitungen/yeling_blf.png

Abbildung: Taste des Anrufbeantworters als BLF im Telefon

3.3.2 Anrufbeantworter mit vorgeschalteter Ansage

Diese Möglichkeit erstellt einen Anrufbeantworter und eine Ansage und bindet diese in den Wählplan ein.

3.3.2.1 Anrufbeantworter anlegen

Legen Sie zuerst einen Anrufbeantworter vom Typ "Nur Aufnahme" an. Detaillierte Informationen zu den Parametern erhalten Sie im Kapitel Anrufbeantworter↑.

Abbildung anleitungen/ab_add.jpg

Abbildung: Anrufbeantworter anlegen

3.3.2.2 Aufnehmen oder Hochladen von Ansagen

Sie können selbstproduzierte Ansage/Audio-Dateien (im .wav oder mp3.-Format) über den Dateimanager↑ hochladen oder direkt an einem angeschlossenen Telefon aufnehmen. Wählen Sie hierzu den Funktionscode für "Ansagen aufnehmen" aus dem Modul Allgemeine Einstellungen↑. Dieser ist werksmäßig "#2".

Wählen Sie "#2" an einem angeschlossenen Telefon, sprechen Sie Ihre Ansage auf und folgen der Menüführung. Die Ansage ist danach im Dateimanager im Format "Aufnahme_Datum_Uhrzeit" zu finden.

Abbildung anleitungen/ab_ansage_record.jpg

Abbildung: Ansage im Dateimanager

Bitte bearbeiten Sie die Ansage/Audio-Datei und geben ihr einen aussagekräftigen Namen. In unserem Beispiel wurde der Name auf "AB_Ansage.sln" geändert.

Abbildung anleitungen/ab_ansage_rename.jpg

Abbildung: Ansage mit aussagekräftigem Namen

3.3.2.3 Das Ansagen-Modul

Damit die Ansage/Audio-Datei für unseren Anrufbeantworter verwendet werden können, müssen sie einer Ansage aus dem Ansagen↑)-Modul hinzugefügt werden.

Daher erstellen wir nun eine Ansage, in dem wir im Ansagen-Modul auf "Neue Ansage" klicken und einen Namen vergeben.

Abbildung anleitungen/ab_ansage_add.jpg

Abbildung: Ansage

Nach dem "Absenden" ist unsere Ansage ("Ansage für AB") in der Übersicht zu sehen. Nun fügen wir die zuvor im Dateimanager erstellte Ansage/Audio-Datei über Hinzufügen hinzu.

Abbildung anleitungen/ab_ansage_add_audio.jpg

Abbildung: Ansage/Audio-Datei hinzufügen

Nach dem Absenden ist die Ansage mit der hinzugefügten Datei sichtbar.

3.3.2.4 Ansage und Anrufbeantworter im Wählplan verknüpfen

In unseren Beispiel, soll der Anrufbeantworter 20 Sekunden nach der Nebenstelle "Buchhaltung" den Anruf annehmen. Also klicken wir auf Hinzufügen, um die Ansage und Anrufbeantworter hinzuzufügen.

Abbildung anleitungen/ab_wp_add.jpg

Abbildung: Hinzufügen von Objekten im Wählplan

Wählen Sie den zuvor angelegten Anrufbeantworter (AB2) und die Ansage (Ansage für AB) aus und wählen "Absenden".

Abbildung anleitungen/ab_add_ab_an_wpl.jpg

Abbildung: Ansage und Anrufbeantworter hinzufügen

In der Übersicht ist nun die Ansage und der Anrufbeantworter hinter der Nebenstelle "Buchhaltung" hinzugefügt.

Abbildung anleitungen/ab_add_ann_wpn.jpg

Abbildung: Ansage und Anrufbeantworter eingefügt

3.3.2.5 Ansage und Anrufbeantworter aktivieren

Nun müssen wir die Ansage aktivieren, die Rufzeit der Nebenstelle "Buchhaltung" auf 20 Sekunden und die Reihenfolge von Anrufbeantworter und Ansage abändern. Hierzu bearbeiten wir die Wählplanrufnummer "300", tragen im Feld Rufzeit der Nebenstelle "Buchhaltung" eine "20" ein und klicken auf nach oben neben der Ansage, um sie vor den Anrufbeantworter zu setzen.

Bitte aktivieren (grün) Sie die Wählplanoption "s" neben dem Anrufbeantworter. Damit wird die Systemansage des Anrufbeantworters deaktiviert.

Abbildung anleitungen/ab_an_wp_edit.jpg

Abbildung: Wählplanrufnummer bearbeiten

Nach dem Absenden und Übernehmen der Konfiguration, ist Ihr Anrufbeantworter mit Ihrer Ansage hinter der Nebenstelle "Buchhaltung" aktiv.

Nach dem die Nebenstelle "Buchhaltung" 20 Sekunden gerufen wurde, erfolgt die Ansage, als letztes lediglich ein Piep-Ton und die Aufnahme der Nachricht.

3.4 Persönliche Nebenstellen (One Number Concept)

Persönliche Nebenstellen werden dazu verwendet, um unter einer Rufnummer mit einer oder mehreren Nebenstellen (Telefonen) erreichbar zu sein. Anrufe von diesen Nebenstellen senden die selbe Rufnummer mit, um einen einfachen Rückruf zu gewährleisten. Die Persönlichen Nebenstellen können mit Weiterleitungen (z.B. auf Mobiltelefone) oder durch Anrufbeantworterschaltungen erweitert werden.

Diese Einstellungen können über das "Persönliche Nebenstellen"-Menü durch den Benutzer am Telefon geändert werden. Aktive persönliche Nebenstellen werden auch bei der ClicktoDial-Funktionalität z.B. im Telefonbuch verwendet.

Diese Anleitung befasst sich mit der Erstellung von Benutzern und Konfiguration Ihrer persönlichen Nebenstellen, Weiterleitungen und des persönlichen Anrufbeantworters.

3.4.1 Login als Administrator

Loggen Sie sich als Administrator ein.

Abbildung login.jpg

Abbildung: Anmelden am awi 4

3.4.2 Vorbereitung einer oder mehreren Nebenstellen

Die Voraussetzung für die Einrichtung persönlicher Benutzer-Nebenstellen ist die Definition eines oder mehreren SIP- oder IAX2-Endgeräten.

Zum Anlegen von Nebenstellen klicken Sie bitte im Menü auf "Nebenstellen".

Abbildung nebenstellen_menu.jpg

Abbildung: Nebenstellen im Menü

3.4.3 Art der Nebenstelle wählen

Klicken Sie dazu auf "Neue SIP Nebenstelle".

Abbildung artNebenstelle.jpg

Abbildung: Reiter Neue SIP-Nebenstelle

3.4.4 Neue Nebenstelle erstellen

Tragen Sie einen Anzeige- und Account-Namen der Nebenstelle, ein dazugehöriges Passwort und eine Nebenstellennummer ein.

Lassen Sie hier das Feld "Wählplaneintrag erstellen" leer.

Abbildung neueSipNebenstelle.jpg

Abbildung: Daten für SIP-Nebenstelle

Bitte erstellen Sie nun weitere Nebenstellen nach diesem Vorgehen.

3.4.5 Nebenstellen im Überblick

Wir haben in unserem Beispiel zusätzlich die Nebenstellen Tel200 und Tel300 erstellt.

Abbildung nebenstellenUebersicht.jpg

Abbildung: Nebenstellen in Überblick

3.4.6 Anlegen von Benutzern

Im nächsten Schritt legen wir einen neuen Benutzer an. Klicken Sie im Menü "System" > "Benutzer und Rechte" auf "Neuer Benutzer".

Abbildung benutzerundrechte.jpg

Abbildung: Benutzer und Rechte

3.4.7 Benutzerdaten eintragen

Tragen Sie den gewünschten Namen und ein Passwort für den neuen Benutzer ein. Legen Sie dann den Status des Benutzers fest. Für diese Anleitung wird ein awi-Benutzer "DemoUser" mit eingeschränkten Benutzerrechten angelegt.

Dem Benutzer werden die drei Nebenstellen aus dem System zugeordnet (Tel100, Tel200, Tel300 / Mehrfachauswahl mit Strg). Diese Nebenstellen kann der Benutzer aktiv schalten, wenn er unter einer oder mehreren Nebenstellen erreichbar sein will.

Es wird zusätzlich eine Wählplanrufnummer "101" erstellt und mit diesem "Persönlichen Nebenstellen"-Modul des Benutzers verknüpft. Wird die Rufnummer "101" von einem anderen Telefon angerufen, klingeln alle aktiven persönlichen Nebenstellen des Benutzers.

Abbildung neuerBenutzer.jpg

Abbildung: Daten für neuen Benutzer

Da noch keine Nebenstellen aktiv geschlaten sind, holen wir dies im nächsten Schritt nach.

3.4.8 Persönliche Nebenstellen aktiv schalten

Nach dem Absenden gelangen wir in das "Persönliche Nebenstellen"-Modul des Benutzers.

Hier werden die zugeordneten Nebenstellen (rot) angezeigt. Bitte aktivieren (grün) Sie eine oder mehrere Nebenstellen durch einen Klick auf die Nebenstelle und drücken auf "Absenden".

Grau hinterlegte Nebenstellen werden von anderen Benutzern derzeit verwendet. Diese Nebenstellen können für diesen Benutzer nicht aktiviert werden.

Der Benutzer kann die aktive Nebenstelle direkt am Telefon über ein Telefonmenü ändern. Dieses Telefonmenü erfordert eine PIN. Sie können die vorgeschlagene PIN übernehmen oder eine eigene PIN für den Benutzer hinterlegen.

In unserem Beispiel wird für den Benutzer "DemoUser" die Nebenstelle "Tel100" aktiviert und die PIN "8488" hinterlegt.

Abbildung persNebenstellenBenutzer.jpg

Abbildung: Persönliche Nebenstellen des Benutzers

Bitte übernehmen Sie die Konfiguration durch Klicken auf den roten blinkenden Knopf.

3.4.9 Benutzerübersicht

In der Übersicht der Benutzer ist nun unser "DemoUser" mit seinen zugeordneten Nebenstellen zu sehen. Inaktive Nebenstellen werden auch in dieser Übersicht in rot dargestellt, aktive in grün.

Sie können das "Persönlichen Nebenstellen"-Modul des Benutzers durch einen Klick auf Abbildung symbole/call.jpg erreichen.

Abbildung benutzerUebersichtnachAnlegen.jpg

Abbildung: Übersicht der Benutzer

3.4.10 Persönliche Nebenstellen des Benutzers im Wählplan

Ein Blick in den Wählplan zeigt uns die Zuordnung des "Persönlichen Nebenstellen"-Moduls von "DemoUser" zur Wählplanrufnummer "101".

Sobald die Wählplanrufnummer "101" von einem anderen Telefon angerufen wird, klingelt die aktive Nebenstelle "Tel100" des Benutzers.

Abbildung persNebenstelleimWaehlplan.jpg

Abbildung: Persönliche Nebenstellen des Benutzers im Wählplan

3.4.11 Weitere Einstellungen im Modul Persönliche Nebenstellen

Das Modul "Persönliche Nebenstellen" ermöglicht noch weitere Einstellungen, die durch den Benutzer verändert werden können.

Abbildung persNebenstellenBenutzer.jpg

Abbildung: Weitere Einstellungen

3.4.11.1 Persönliche Nebenstellen: Weiterleitungen

In diesem Menüpunkt können externe Rufnummern (z.B. Mobilfunkrufnummern) des Benutzers als persönliche Nebenstelle angelegt werden. Klicken Sie hier auf Hinzufügen, geben die gewünschte Rufnummer ein und drücken auf "Absenden".

Achtung: Ist ein Präfix für ausgehende Routen im System definiert, muss dieser der Rufnummer vorangestellt werden.

In unserem Beispiel legen wir eine Weiterleitung mit der Rufnummer "01731234567" an.

Abbildung WTLpersNS.jpg

Abbildung: Weiterleitungen

Diese Weiterleitung ist nun im "Persönliche Nebenstellen"-Modul des Benutzers zu finden und kann aktiv (grün) geschalten werden.

Abbildung WTLpersNSaktiv.jpg

Abbildung: Weiterleitung als aktive Nebenstelle

Nun klingeln bei einem Anruf auf unsere Wählplanrufnummer "100" die Nebenstellen "Tel100" und "01731234567" des Benutzers "DemoUser".

3.4.11.2 Persönliche Nebenstellen: Anrufbeantworter

In diesem Menüpunkt können Benutzer Ihren persönlichen Anrufbeantworter konfigurieren und besprechen.

Folgende Voreinstellungen können vom Benutzer durchgeführt werden:

Bitte bestätigen Sie die Angeben durch "Absenden" und Übernahme der Konfiguration.

Abbildung ABpersNS.jpg

Abbildung: Anrufbeantworter

Der Anrufbeantworter kann über das ansitel webinterface oder durch das Menü "Personliche Nebenstellen" aktiviert bzw. deaktiviert werden.

3.4.11.3 Persönliche Nebenstellen: Einstellungen

Sämtliche aktiven persönlichen Nebenstellen eines Benutzers sind unter einer Rufnummer erreichbar. Daher müssen alle aktiven persönlichen Nebenstellen des Benutzers bei internen und externen Anrufen die selbe Absenderrufnummer mitsenden.

Unter dem Menüpunkt "Einstellungen" können Benutzer Ihre Absenderrufnummern anpassen.

Die Interne Absenderrufnummer wird bei Anrufen auf andere Telefone an der ansitel Telefonanlage mitgesendet. Beim Anlegen des Benutzer und Verknüpfung mit einer Wählplanrufnummer wird die interne Absenderrufnummer gleich der verknüpften Wählplanrufnummer automatisch angelegt (in unserem Beispiel die 101).

Die externe Rufnummer kann aus dem Pool der vorhandenen Rufnummern des Festnetzanschlusses hinterlegt werden. Bitte verwenden Sie hier das internationale Format 0049XXXXXX. Ist keine Rufnummer eingetragen, wird automatisch die Rufnummer der Leitungen↑ verwendet.

Wie bei normalen Nebenstellen↑, können auch bei persönlichen Nebenstellen folgende Einstellungen durchgeführt werden:

Abbildung CIDpersNS.jpg

Abbildung: Einstellungen

3.4.12 Das Telefon-Menü der Persönlichen Nebenstellen

Das Menü der "Persönlichen Nebenstellen" dient zur Umschaltung der aktiven Nebenstelle oder zur Aktivierung/Deaktivierung des Anrufbeantworters direkt an einem zugeordneten Telefon oder als Verknüpfung zu einer Rufnummer (im Modul eingehende Routen) zur Umschaltung von extern.

Damit das Menü verwendet werden kann, muss es mit einer Wählplanrufnummer verknüpft werden. Klicken Sie im Menü auf "Wählplan" und "Neue Rufnummer".

Geben Sie eine neue Wählplanrufnummer ein (z.B. 999) und drücken auf "Absenden".

Abbildung neueWPRufnummer.jpg

Abbildung: Neue Wählplanrufnummer erstellen

Fügen Sie über das grüne Plus-Symbol dieser Wählplanrufnummer das "Menü: Pers. Nebenstellen" hinzu und übernehmen die Konfiguration.

Abbildung menuPersNebenst.jpg

Abbildung: Zuweisung des Menüs zu einer Wählplanrufnummer.

Das Menü kann nun von zugeordneten Nebenstellen des Benutzers angerufen werden (z.B. Rufnummer 999). Es verlangt den PIN des Benutzers (in unserem Beispiel 8488).

Die PIN-Abfrage kann umgangen werden, indem das Telefonmenü mit der <Wählplanrufnummer> * <PIN> (z.B. 999*8488) angewählt wird. Diese Funktionalität kann auch als BLF-Tasten am Telefon definiert werden.

3.4.12.1 Optionen des Telefon-Menüs

Das Telefonmenü ermöglicht folgende Optionen:

Abbildung WTLpersNSaktiv.jpg

Abbildung: Nummerierung der zugeordneten Nebenstellen

3.4.13 Einloggen als Benutzer

Die oben genannten Einstellungen im ansitel webinterface können nur durch einen Administrator durchgeführt werden. Die persönlichen Nebenstellen des Benutzers können durch den Benutzer direkt am ansitel webinterface vorgenommen werden.

Tragen Sie die Benutzerdaten (z.B. von unserem DemoUser) ein und klicken Sie auf "Absenden", um sich als dieser Benutzer einzuloggen.

Abbildung loginuser.jpg

Abbildung: Login als Benutzer

3.4.14 Benutzersicht für Persönliche Nebenstellen

Sie sind jetzt als Benutzer eingeloggt. Unter dem Menüpunkt "Benutzer" finden Sie die Einstellungen für die "Persönlichen Nebenstellen" analog zu den Möglichkeiten aus der Administratorsicht.

Abbildung userpersns.jpg

Abbildung: Benutzersicht für Persönliche Nebenstellen

Hinweis: Jeder Benutzer erreicht seine persönlichen Nebenstellen auch über den Knopf Persönliche Nebenstelle links oben im Menü neben dem "Logout"-Knopf abmelden.

3.4.14.1 Anruf aus dem Telefonbuch

Bei Anrufen aus dem Telefonbuch wird eine aktiven Nebenstellen des Benutzers angerufen. Bei Annahme des Anrufs an der Nebenstelle wird die Verbindung zur Zielrufnummer aufgebaut.

Abbildung click2call.jpg

Abbildung: Anruf aus dem Telefonbuch

3.5 Hotseating

Hotseating ermöglicht das Arbeiten von verschiedenen Benutzern an unterschiedlichen Telefonen unter Verwendung der persönlichen Nebenstelle.

Bei Anmeldung am Telefon, wird die Tastendefinition des Telefons mit den benutzerbezogenen Tasten ersetzt. Der Benutzer ist unter seiner Rufnummer nun an diesem Telefon erreichbar. Ausgehende Telefonate senden die benutzerbezogene Absenderrufnummer mit.

Bei Logout erhält das Telefon wieder die Ursprungstastendefinition.

Die Benutzer verwenden die PIN ihrer persönlichen Nebenstelle, um sich am Telefon an- und abzumelden.

Wichtig: Die Funktion "Hotseating" wird derzeit nur von Yealink- und snom-Telefonen unterstützt.

Nachfolgende werden die Schritte erläutert, wie das Hotseating verwenet wird:

3.5.1. Legen Sie eine SIP-Nebenstelle an und Verknüpfen das Gerät per Autokonfiguration.

Abbildung 1_ns_autokonfiguration.png

Abbildung: Nebenstelle als Autokonfiguration

3.5.2. Die Nebenstelle wird im Wählplan mit einer Wählplanrufnummer verknüpft.

Abbildung 2_wahlplan_ns.png

Abbildung: Wählplanverknüpfung der Nebenstelle

3.5.3. Nach der Autokonfiguration ist in der linken oberen Ecke des Telefondisplays der SIP-Account sichtbar.

Abbildung 3_autokonfiguration_tel.png

Abbildung: Telefondisplay nach Autokonfiguration

3.5.4. Definieren Sie nun Tasten für das Telefon über das Modul "Telefonvorlagen".

Abbildung 4_tasten_ns.png

Abbildung: Tastendefinition für das Telefon

3.5.5. Laden Sie die Konfiguration neu. Sie finden diese Funktion unter System > Einstellungen > Hilfsprogramme.

Abbildung 5_autokonfig_neuladen.png

Abbildung: Autokonfiguration neuladen

3.5.6. Danach sollten die Tasten auf Ihrem Telefondisplay erscheinen.

Abbildung 6_tasten_ns_tel.png

Abbildung: Tasten nach Autokonfiguration auf Telefondisplay

Damit ist die klassische Autokonfiguration für das Telefon abgeschlossen.

Als Nächstes wird die Konfiguration des Benutzers und seiner persönlichen Nebenstelle durchgeführt.

3.5.7. Legen Sie einen neuen Benutzer an und ordnen Sie das oben definierte Telefon zu.

Abbildung 7_benutzer_anlegen.png

Abbildung: Neuen Benutzer anlegen

3.5.8. Nachdem der Benutzer angelegt wurde finden Sie die PIN für seine persönliche Nebenstelle in den Einstellungen des Benutzers. Diese PIN wird für den späteren Anmelde- und Abmeldevorgang verwendet.

Abbildung 8_benutzer_pin.png

Abbildung: Benutzer-PIN für die persönliche Nebenstelle

3.5.9. Nun ersetzen Sie die SIP-Nebenstelle im Wählplan (Beispiel Wählplanrufnummer 10) mit der persönlichen Nebenstelle des Benutzers.

Abbildung 9_wahlplan_user.png

Abbildung: Verwendung der pers. Nebenstelle anstatt der SIP-Nebenstelle

3.5.10. Definieren Sie nun die Tasten für den Benutzer im Modul "Telefon-Vorlagen". Persönliche Nebenstelle der Benutzer sind mit dem Präfix "PN" gekennzeichnet.

Abbildung 10_tasten_user.png

Abbildung: Tastendefinition für den Benutzer

3.5.11. Die Login- und Logoutfunktion wird über das Menü: Persönliche Nebenstellen durchgeführt. Dieses Menü muss im Wählplan mit einer Wählplanrufnummer verknüpft werden.

Dazu erstellen Sie im Wählplan eine neue Rufnummer (z.B. 999) und weisen das Menü: Persönliche Nebenstellen zu. Abbildung 11_neue_rufnummer.png

Abbildung: Neue Rufnummer für das Persönliche Nebenstellen-Menü

Abbildung 12_menu_pers_ns.png

Abbildung: Zuweisen des Persönliche Nebenstellen-Menüs

Abbildung 13_wahlplan_uebersicht.png

Abbildung: Wählplan nach Zuweisung

3.5.12. Nachdem Login des Benutzers sind die Tasten des Benutzers auf das Telefon übertragen.

Abbildung 14_benutzer_eingeloggt.png

Abbildung: Telefondisplay nach Einloggen des Benutzers

3.5.13. Ablauf des Logins und Logouts

Der Login und Logout kann über folgende Schemata erfolgen:

Bei jedem Login werden die Tasten des Benutzers auf das Telefon übertragen. Bei jedem Logout erhält das Telefon wieder seine Urspungstasten.

3.5.14. Nun können Sie die die Login-Taste definieren Dafür hinterlegen Sie die Taste 999*1 für den Login auf der Telefonvorlage für das Telefon.

Abbildung 15_ns_tasten_login.png

Damit kann direkt die Taste gedrückt und die PIN für den Login eingegeben werden.

Abbildung: Erweitern der Tastendefinition des Telefons für Benutzer-Login

Abbildung 16_ns_tasten_login_tel.png

3.5.15. Nun können Sie die die Logout-Taste definieren Dafür hinterlegen Sie die Taste 999*0*6320 für den Logout auf der Telefonvorlage für den Benutzer.

Abbildung: Tasten auf Telefondisplay für Login des Benutzers

Abbildung 17_user_tasten_logout.png

Abbildung: Erweitern der Tastendefinition des Benutzers für Benutzer-Logout

Abbildung 18_user_tasten_logout_tel.png

Abbildung: Tasten auf Telefondisplay für Logout des Benutzers

Das selbe Schema können Sie für alle weiteren Benutzer verwenden.

3.6 Besetztzeichen bei besetzt

Das Modul "Besetztzeichen bei besetzt" erzeugt ein Besetztzeichen bei Anruf auf eine Nebenstelle oder Rufgruppe, wenn alle angerufenen Teilnehmer besetzt sind. Dieses Modul wird im Wählplan einer Sequenz zugeordnet.

Erweitern Sie eine bestehende Sequenz im Wählplan durch Drücken des Hinzufügen.

Abbildung images/busyonbusy/add.jpg

Abbildung: Sequenz in Wählplan erweitern

Wählen Sie in der Modulübersicht das Modul "Besetztzeichen bei besetzt" aus und klicken auf Absenden.

Abbildung images/busyonbusy/busyonbusy.jpg

Abbildung: Modul auswählen

Das Modul "Besetztzeichen bei besetzt" erscheint in der Wählplan-Übersicht unter der Nebenstelle "Test1" bei der Wählplanrufnummer "1".

Ist die Nebenstelle "Test1" im Gespräch, erhält ein weiterer Anrufer auf diese Nebenstelle ein Besetztzeichen.

Abbildung images/busyonbusy/uebersicht.jpg

Abbildung: Übersicht im Wählplan

3.7 Rückruf bei besetzt

Die Funktion "Rückruf bei besetzt" ermöglicht einen automatisierten Rückruf, wenn bei einem Anruf der angerufene Teilnehmer besetzt ist. Ein "Rückruf bei besetzt" lässt sich bei internen und externen Anrufen einrichten.

Erhalten Sie nach einer Anwahl auf eine interne oder externe Rufnummer ein Besetztzeichen, können Sie durch eine Rufnummer im Wählplan den Rückruf zu aktvieren. Die ansitel Telefonanlage stellt Ihnen einen Anruf zu, sobald der Gesprächsteilnehmer frei ist. Wenn Sie den Anruf annehmen, wird das Gespräch eröffnet.

Der Rückruf kann mit einer 2. Wählplanrufnummer wieder deaktiviert werden. Nachfolgend wird die Einrichtung beschrieben:

Legen Sie für die Aktivierungsfunktion des Rückrufes eine Wählplanrufnummer an (Bsp:50).

Abbildung images/rbb/wp1.jpg

Abbildung: 1. Wählplanrufnummer anlegen

Fügen Sie über Hinzufügen für die Wählplanrufnummer 50 ein Objekt hinzu.

Abbildung images/rbb/wp1_add.jpg

Abbildung: Hinzufügen

Wählen Sie in den verfügbaren Objekten die Funktion "Rbb. aktivieren".

Abbildung images/rbb/wp1_rbb.jpg

Abbildung: "Rückruf bei besetzt aktivieren" auswählen und Absenden

Erstellen Sie eine weitere Wählplanrufnummer für die Deaktivierungsfunktion des Rückrufes (Beispiel:51).

Abbildung images/rbb/wp2.jpg

Abbildung: 2. Wählplanrufnummer anlegen

Fügen Sie über Hinzufügen für die Wählplanrufnummer 51 ein Objekt hinzu.

Abbildung images/rbb/wp2_add.jpg

Abbildung: Hinzufügen

Wählen Sie in den verfügbaren Objekten die Funktion "Rbb. deaktivieren".

Abbildung images/rbb/wp2_rbb.jpg

Abbildung: "Rückruf bei besetzt deaktivieren" auswählen und Absenden

In der Wählplanübersicht sind die zugewiesenen Rufnummern und Objekte zu sehen.

Abbildung images/rbb/uebersicht.jpg

Abbildung: Rückruf bei besetzt im Wählplan

Durch Eingabe der 50 nach einem besetzten Anruf, wird der Rückruf eingerichtet. Durch Eingabe der 51 kann die Rückruffunktion wieder deaktiviert werden.

3.8 Faxkonfiguration mit einem Hylafax-Client und qualifiziertem Sendebericht

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Faxkonfiguration mit einem Hylafax-Client und qualifiziertem Sendebericht durchführen.

3.8.1 Fax-Konfiguration

Loggen Sie sich in das webinterface der ansitel Telefonanlage ein und navigieren zum Menüpunkt "Endgeräte" > "Fax".

Abbildung images/fax/1_Fax_uebersicht.png

Abbildung: Fax-Modul

Klicken Sie nun auf "Neues Fax", geben Ihre Daten ein und wählen "Absenden". Die Felder Fax-Benutzer und Fax-Benutzerpasswort werden für die Anmeldung des Hylafax-Clienten benötigt.

Abbildung images/fax/2_neues_fax.png

Abbildung: Neues Fax erstellen

3.8.2 Email-Konfiguration

Damit Ihr System eine Email versenden kann, muss ein Email-Account bei einem Provider eingerichtet sein. Bei diesem bekommen Sie eine Emailadresse und den Namen des Emailservers inklusive Port, unter welchem dieser zu erreichen ist. Wie im Beispiel zu sehen, tragen Sie bitte dementsprechend die Account-Daten ein. Mit einem Klick auf 'Absenden' bestätigen Sie Ihre Eingaben und übernehmen Sie die Konfiguration.

Abbildung images/fax/3_email.png

Abbildung: Email-Konfiguration

3.8.3 Konfiguration des Hylafax-Clienten YajHFC

In diesem Beispiel verwenden wir den betriebssystemunabhängigen Hylafax-Clienten YajHFC (Yet another Java HylaFAX client). Laden Sie diesen unter http://www.yajhfc.de/ für Ihr Betriebssystem herunter und installieren Sie ihn. Nach dem ersten Start erscheint das Konfigurationsfenster.

Tragen Sie hier die IP-Adresse oder Domäne Ihrer ansitel-Telefonanlage unter "Hostname", sowie den zuvor angelegten Benutzernamen und das Passwort ein.

Bitte testen Sie nun die Verbindung über den entsprechenden Knopf.

Abbildung images/fax/4_yajhc.png

Abbildung: Verbindung des YajHFC mit der ansitel-Telefonanlage

Im nächsten Schritt klicken Sie auf der linken Spalte auf "Versand" und geben unter "E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen" Ihre Email-Adresse ein, an die die Fax-Sendeberichte geschickt werden sollen.

Abbildung images/fax/5_yajhc.png

Abbildung: Email-Adresse für den Fax-Sendebericht

Nachdem Sie mit "OK" bestätigt haben, ist die Konfiguration des Fax-Systems beendet.

Abbildung images/fax/6_yajhc.png

Abbildung: Fax-System eingerichtet

3.8.4 Eingehende Faxe

Damit Ihr Fax-System aus dem Festnetz erreicht werden kann, muss eine eingehende Route auf die zuvor angelegte Wählplanrufnummer hinterlegt werden.

Abbildung images/fax/7_eingehende_route.png

Abbildung: Eingehende Route

3.8.5 Faxe versenden

Um Faxe zu versenden ist die Konfiguration einer ausgehender Route↑ mit einer Leitung↑ Vorraussetzung.

Durch den YajHFC erhalten Sie einen "Fax-Drucker" auf Ihrem Arbeitsplatz-PC. Damit können Sie Dokumente direkt auf den "YajHFC" drucken. Geben Sie einfach eine Faxnummer ein und versenden Sie das Fax bequem vom Arbeitsplatz-PC.

Abbildung images/fax/9_send_dialog.png

Abbildung: Fax versenden

Sofern Sie den qualifizierten Fax-Sendebericht aktiviert haben, erhalten Sie bei erfolgreicher Versendung eine Email mit folgendem Anhang.

Abbildung images/fax/8_sendebericht.png

Abbildung: Fax versenden

3.9 Endgeräte anmelden (Manuell)

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Nebenstellen anlegen und Endgeräte an Ihrer ansitel Telefonanlage anmelden.

3.9.1 Nebenstelle im awi 4 anlegen

Bevor Endgeräte an der ansitel Telefonanlage angemeldet werden können, muss ein Account für dieses Endgerät im ansitel webinterface angelegt werden.

Melden Sie sich hierzu am ansitel webinterface an und wählen unter Hauptmenü "Endgeräte", im Untermenü Nebenstellen und im Modul-Reiter "Neue SIP Nebenstelle".

Auf dieser Seite geben Sie einen Angezeigten Namen, einen Account-Namen ein Passwort und eine Nebenstellennummer an.

Abbildung endgeraete_anmelden.jpg

Abbildung: SIP-Nebenstelle anlegen

Damit die Nebenstelle auf der ansitel Telefonanlage angelegt wird, wählen Sie "Absenden" und "Konfiguration übernehmen". Nun können sich Endgeräte an der Telefonanlage mit diesen Daten registrieren.

3.9.2 Inhouse und Virtuelle Maschine

Zur Anmeldung von SIP-Endgeräten an der ansitel Telefonanlage müssen verschiedene Parameter in der Endgeräte eingetragen werden. Für die ansitel Versionen Inhouse und Virtuelle Maschine sind folgende Parameter erforderlich:

Benutzername: Account-Name, den Sie der Nebenstelle im awi 4 vergeben haben

Endgerät anmelden

Im folgenden Beispiel wird das Softphone "Zoiper" an der Telefonanlage angemeldet.

Abbildung zoiper.jpg

Abbildung: Zoiper

Unter Optionen legen Sie einen neues SIP-Konto an und geben die o.g. Daten ein.

Abbildung zoiper_inhouse.jpg

Abbildung: Neues SIP-Konto

Sobald Sie "OK" klicken, wird das Softphone an der Telefonanlage angemeldet. Sie können nun damit über die ansitel Telefonanlage telefonieren.

Abbildung zoiper_registriert.jpg

Abbildung: Anmeldung erfolgreich

3.9.3 Hosted ansitel | Hosted Asterisk | Asterisk Cloud

Die Parameter zur Anmeldung von Endgeräten an der Hosted ansitel unterscheiden sich von der Inhouse und der virtuellen Maschine-Version.

Folgende Parameter sind zu verwenden:

Endgerät anmelden

Im folgenden Beispiel wird das Softphone "Zoiper" an der Telefonanlage angemeldet.

Abbildung zoiper.jpg

Abbildung: Zoiper

Unter Optionen legen Sie einen neues SIP-Konto an und geben die o.g. Daten ein.

Abbildung zoiper_hosted.jpg

Abbildung: Neues SIP-Konto

Wählen Sie "Erweiterte Optionen" und RTP Optionen. Geben Sie hier den Port 10000 an.

Abbildung zoiper_hosted_rtp.jpg

Abbildung: RTP Optionen

Wählen Sie "STUN Optionen" und geben Sie die o.g. Daten an.

Abbildung zoiper_hosted_stun.jpg

Abbildung: STUN Optionen

Sobald Sie "OK" klicken, wird das Softphone an der Telefonanlage angemeldet. Sie können nun damit über die ansitel Telefonanlage telefonieren.

Abbildung zoiper_registriert.jpg

Abbildung: Anmeldung erfolgreich

3.10 Autokonfiguration von SIP-Endgeräten (lokal)

Die ansitel 4 Telefonanlage unterstützt die automatische Konfiguration von SIP-Endgeräten. Das bedeutet, Sie richten die Nebenstelle im ansitel webinterface ein und das Endgerät erhält die Konfiguration automatisch von der Telefonanlage.

Voraussetzung für diese Funktion ist ein vorhandener DHCP-Server im Computernetzwerk und ein aktiver Multicast-Server auf der ansitel Telefonanlage (Hilfsprogramme↑). Alternativ kann ab Version 4.2.1 der Redirection-Server des Herstellers verwendet werden.

Redirection-Server:

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.10.1 Einrichten der SIP-Nebenstelle

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle melden Sie sich am ansitel webinterface an und wählen unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Endgerät aus (Bsp: Yealink SIP-T42G).
  4. Tragen Sie die Hardwareadresse (MAC) Ihres Endgerätes ein (mögliche Formate XXXXXXXXXXXX oder XX:XX:XX:XX:XX:XX). Die Mac-Adresse finden Sie auf der Rückseite des Endgerätes.
  5. Wählen Sie die Netzwerk-Konfiguration für Ihr Endgerät aus (DHCP oder feste IP-Adresse).
  6. Wählen Sie "Redirection-Server", damit die MAC-Adresse das Endgerätes bei dem Redirectionserver des Hersteller eingetragen wird. Das Endgerät erhält somit den Link zur Autokonfiguration.
  7. Wünschen Sie ein automatisches Firmware-Update für das ausgewählte Telefonmodell, aktivieren Sie Firmware-Update. Daraufhin erscheint ein Auswahlfeld mit den möglichen Firmware-Dateien zum ausgewählten Telefonmodell (nur Yealink und Snom). Ist das Auswahlfeld leer, wurde keine Firmware-Datei zu diesem Modell gefunden. Bitte laden Sie eine Firmware-Datei für Ihr Telefonmodell im Dateimanager (Dateimanager↑) hoch.
  8. Wünschen Sie die Einbindung des LDAP- oder des lokalen Telefonbuches (Telefonbuch↑) per Autokonfiguration, wählen Sie hier die entsprechenden Punkte aus.
  9. Drücken Sie auf "Absenden"
  10. Möchten Sie die Tasten-Belegung (BLF) und weitere Konfigurationen per Autokonfiguration an das Telefon übertragen, definieren Sie diese im Modul Telefon-Vorlagen↑.
  11. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung autokonfiguration/neue_sip_nebenstelle.jpg

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

Ist das Endgerät bereits an der ansitel Telefonanlage angemeldet, kann das Laden der Konfiguration einfach durch das Modul Hilfsprogramme↑ mit dem Schalter "Autokonfiguration neuladen" durchgeführt werden.

3.10.2 Snom Endgerät anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Snom Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon.jpg

Abbildung: Snom Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen und besitzt es einen Firmwarestand ab Version 7.3, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Das Endgerät zeigt nun den Namen "Lager Berlin" (o.g. Beispiel) im Display.

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, zeigt das Display nicht "Lager Berlin" an. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Snom Endgerätes
  4. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Erweitert" und im oberen Reiter auf "Update"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Setting URL" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/snomprov/snom<Typ des Endgerätes>.htm

Beispiel für ein Snom 320 - Telefon:

http://192.168.1.123/snomprov/snom320.htm

Abbildung autokonfiguration/snom.jpg

Abbildung: Snom Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Speichern" und starten das Endgerät neu.

3.10.3 Snom C520 WiMi anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Snom C520 WiMi an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon.jpg

Abbildung: Snom C520 WiMi mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Das Endgerät zeigt nun den Namen "Lager Berlin" (o.g. Beispiel) im Display.

Teilautomatische Konfiguration

Schlägt die Autokonfiguration fehl, können hierfür fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien Verantwortlich sein. Im letzten Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Snom C520 WiMi
  4. Klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Servicing" und im linken Menü auf "Provisioning"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Server URL" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/snomprov/{mac}.htm

Beispiel:

http://192.168.1.17/snomprov/{mac}.htm

Abbildung autokonfiguration/snom.jpg

Abbildung: Snom C520 WiMi Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Speichern" und starten das Endgerät neu.

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Yealink Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon_yealink.jpg

Abbildung: Yealink Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Den Status der Anmeldung sehen Sie im awi 4 unter System > Statistiken > SIP-Nebenstellen und SIP-Leitungen online (Abbildung symbole/info.jpg).

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, zeigt der Status des Telefons im awi 4. "unbekannt" an. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten. Durch Drücken der "OK"-Taste erhalten Sie die zugewiesene IP-Adresse.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Yealink Endgerätes. Melden Sie sich mit Benutzername "admin" und Passwort "admin" (Passwort der Werkseinstellungen) an.
  4. Klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Settings" und in der linken Menüleiste auf "Automatische Einrichtung"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Server URL" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/

Abbildung autokonfiguration/yealink.jpg

Abbildung: Yealink Webinterface

3.10.5 Gigaset Endgerät anschliessen (DE-Serie)

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Gigaset Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon_gigaset.jpg

Abbildung: Gigaset Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Den Status der Anmeldung sehen Sie im awi 4 unter System > Statistiken > SIP-Nebenstellen und SIP-Leitungen online (Abbildung images/symbole/info.jpg).

Anmerkung: Bei Gigaset Endgeräten kann eine Firmware-Update erforderlich sein, damit die vollautomatische Konfiguration funktioniert.

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, ist der Account-Name der SIP-Nebenstelle nicht im Display zu sehen. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Gigaset Endgerätes. Melden Sie sich mit Benutzername "Administrator" und Passwort "admin" (Passwort der Werkseinstellungen) an.
  4. Klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Einstellungen" und in der linken Menüleiste auf "System" und "Firmware-Update"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Daten-Server" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

<IP-Adresse der Telefonanlage>/snomprov/gigaset

Abbildung autokonfiguration/gigaset.jpg

Abbildung: Gigaset Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Sichern" und starten das Endgerät neu.

3.10.6 Gigaset Endgerät anschliessen (Maxwell Basic/2/3/4)

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Gigaset Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon_gigaset_maxwell.jpg

Abbildung: Gigaset Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Den Status der Anmeldung sehen Sie im awi 4 unter System > Statistiken > SIP-Nebenstellen und SIP-Leitungen online (Abbildung images/symbole/info.jpg).

Anmerkung: Bei Gigaset Endgeräten kann eine Firmware-Update erforderlich sein, damit die vollautomatische Konfiguration funktioniert.

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, ist der Account-Name der SIP-Nebenstelle nicht im Display zu sehen. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Gigaset Endgerätes. Melden Sie sich mit dem Passwort "admin" (Passwort der Werkseinstellungen) an.
  4. Klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Einstellungen" und in der linken Menüleiste auf "System" > "Provisioning and Configuration"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Provisioning Server" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/gigaset

Abbildung autokonfiguration/gigaset_maxwell.png

Abbildung: Gigaset Webinterface (Maxwell)

Im Anschluss wählen Sie "Sichern" und klicken auf "Start Auto Configuration"

3.10.7 Grandstream Endgerät anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schließen Sie Ihr Grandstream Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon_grandstream.jpg

Abbildung: Grandstream Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Den Status der Anmeldung sehen Sie im awi 4 unter System > Statistiken > SIP-Nebenstellen und SIP-Leitungen online (Abbildung images/symbole/info.jpg).

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, ist der Account-Name der SIP-Nebenstelle nicht im Display zu sehen. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Grandstream Endgerätes. Melden Sie sich mit dem Passwort "admin" (Passwort der Werkseinstellungen) an.
  4. Klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Maintenance" > "Upgrade and Provisioning"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Config Server Path" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov

Abbildung autokonfiguration/gigaset_maxwell.png

Abbildung: Grandstream Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Save and Apply" und klicken auf "Provision" in der oberen Leiste.

3.10.8 Fanvil Endgerät anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihr Fanvil Endgerät an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung autokonfiguration/telefon_fanvil.jpg

Abbildung: Fanvil Endgerät mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich das Endgerät im Zustand der Werkseinstellungen, erhält das Endgerät sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt das Endgerät die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk. Den Status der Anmeldung sehen Sie im awi 4 unter System > Statistiken > SIP-Nebenstellen und SIP-Leitungen online (Abbildung symbole/info.jpg).

Teilautomatische Konfiguration

Ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich, zeigt der Status des Telefons im awi 4. "unbekannt" an. Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Endgerät am Computernetzwerk an und versorgen es mit Strom. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Endgerätes in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Fanvil Endgerätes. Melden Sie sich mit Benutzername "admin" und Passwort "admin" (Passwort der Werkseinstellungen) an.
  4. Klicken Sie in der linken Menüleiste auf "System" und auf der oberen Menüleiste auf "Auto Provision".
  5. Klicken Sie auf "Static Provisioning Server" und tragen Sie in der Zeile "Server Address" Adresse Ihrer Telefonanlage nach folgendem Schema ein:

    http://<IP-Adresse der Telefonanlage>

  6. Unter "Configuration File Name" tragen Sie "prov/fanvil/$mac.cfg" ein. Wählen Sie "HTTP" in der Zeile "Protocol Type" und ändern "Update Mode" auf "Update After Reboot".

  7. Im Anschluss wählen Sie "Apply" und klicken auf "Autoprovision Now" unter dem Menüpunkt "Autoprovision Now".

Abbildung autokonfiguration/fanvil.jpg

Abbildung: Fanvil Webinterface

3.11 Autokonfiguration von schnurlosen SIP-Endgeräten (IP-DECT/lokal)

Die ansitel 4 Telefonanlage unterstützt zusätzlich die automatische Konfiguration von schnurlosen Endgeräten an SIP-Basisstationen (IP-DECT). Das bedeutet, Sie richten die Basisstation und die Nebenstellen im ansitel webinterface ein und beide erhalten Ihre Konfiguration automatisch von der Telefonanlage.

Voraussetzung für diese Funktion ist ein vorhandener DHCP-Server im Computernetzwerk, ein aktiver Multicast-Server auf der ansitel Telefonanlage (Hilfsprogramme↑) oder die Verbindung zu einem Redirection Server des Herstellers.

Redirection-Server:

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.1.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte ein DECT Manager mit Basisstation (für bis zu 10 Basisstationen) oder ein DECT-Manager (für bis zu 30 Basisstationen) definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen Model "Yealink W80B" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Yealink W80B Basisstationen haben folgende Programmiermodi (Die Einstellungen der Programmiermodi sind der Basisstation als Anleitung beigelegt und werden per Autokonfiguration übergeben):

    • DECT Manager + Basisstation (bis zu 10 Basisstationen): Es muss mindestens ein Typ: "DECT Manager + Basisstation" für einen Cluster definiert werden. Zusätzlich können bis zu 9 Basisstationen und bis zu 50 Mobilteile zu diesem Cluster hinzugefügt werden.

    • IDECT Manager (bis zu 30 Basisstationen): Es muss mindestens ein Typ: "DECT Manager" für einen Cluster definiert werden. In diesem Modus werden zusätzliche Basisstationen erforderlich. Damit sind bis zu 30 Basisstationen möglich und 100 Mobilteile möglich.

    • Basisstation: Zusätzliche Basisstation für alle Modi, um den Bereich zu erweitern.
  4. Sämtliche Geräte in einer Zelle besitzen die selbe Cluster Id. Geben Sie nun eine Cluster Id an. Es können je DECT Manager bis zu 10 Cluster gebildet werden.

  5. Das Sync Level beschreibt die Kette der Basisstationen ausgehend vom DECT-Manager in alle Richtigen (1 > 2 > 3 .. 10). Das bedeutet, die nächste Basisstation zum Dectmanager erhält des Sync Level 1, die darauf folgende 2 usw. je Richtung.
  6. Der DECT-Code muss am Endgerät eingegeben werden, damit das Mobilteil an dieser Zelle angemeldet werden kann.
  7. Zusätzlich kann ein LDAP Verzeichnis eingebunden werden. Dieses steht den Mobilteilen zur Verfügung.
  8. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein.
  9. Je nach Konfiguration Ihres Netzwerkes kann die Basisstation per DHCP, fester IP und VLAN konfiguriert werden.
  10. Sofern die MAC-Adresse der Basisstation in den Redirection-Server des Herstellers eingetragen werden soll, aktivieren Sie diese Option.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_dmw80b.png

Abbildung: DECT Manager + Basisstation definieren

Definieren Sie bei Bedarf eine oder mehrere Basisstation für diese Cluster ID, um die Zelle zu erweitern. Wählen Sie hierzu "Typ:Basis", die richtige Cluster ID des zuvor definierten DECT-Managers und das Sync Level +1, falls im DECT-Manager schon eine Basisstation aktiviert wurde. Als Datensynchronisation sollte "Peer-to-Peer" und die IP-Adresse des DECT-Managers verwendet werden. Alternativ ist auch "Multicast" möglich, sofern das vorhandene Netzwerk diese Funktion zulässt. Alle weiteren Optionen können analog zu oben gesetzt werden.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_basew80b.png

Abbildung: Weitere Basisstationen definieren

In der Übersicht sind nun alle definierten Basisstationen sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectw80b.png

Abbildung: Übersicht aller Yealink W80B Basisstationen

3.11.1.2 Einrichten der SIP-Basisstation für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Basisstation wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Yealink W80B Cluster.
  4. Drücken Sie auf "Absenden"
  5. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor.
  6. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  7. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenw80b.png

Abbildung: Nebenstelle an SIP-Basisstation einrichten

3.11.1.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schließen Sie Ihre Yealink Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Sie bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefonyealinkw80b.jpg

Abbildung: Yealink W80B Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage im Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schließen Sie das DECT Manager Gerät am Computernetzwerk an. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des DECT Manager Gerätes.
  4. Loggen Sie sich mit den Standard-Zugangsdaten (Benutzername:"admin" / Passwort: "admin") ein
  5. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Settings" > "Auto Provision"
  6. Tragen Sie in der Zeile "Server URL" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov

Abbildung ipdect/gigasetyealinkW80B_Link.png

Abbildung: Yealink W80B Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Confirm" und "Auto Provisioning Now".

Hinweis: Die Synchronisation der Basisstationen kann bis zu 5 Minuten in Anspruch nehmen

3.11.1.4 Mobilteile anmelden

Zum Anmelden der Mobilteile führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Loggen sie sich in das Webinterface des Dect-Managers ein.
  2. Unter "Handset & Account" > "Registrierung Mobilteil" finden Sie die Übersicht der Mobilteile
  3. Bearbeiten Sie das gewünschte Mobilteil und klicken auf "Mobilteil registrieren starten"
  4. Am Mobilteil drücken Sie "OK" und navigieren zu "Einstellungen" > "6. Registrieren" > "Mobilteil registrieren"
  5. Wählen Sie nun die Basisstation aus und bestätigen mit "OK".
  6. Geben Sie den DECT-CODE aus dem DECT-Manager (z.B. 0000) ein.
  7. Nun sollte das Mobilteil an der Basisstation angemeldet sein

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.2.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte die Basisstation definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen "Yealink W52P/W56P" oder "Yealink W53P/W60P" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Fall Sie ein LDAP Verzeichnis einbinden, steht dieses den Mobilteilen zur Verfügung.
  4. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein und bestimmen Sie die DHCP Option sowie bei Bedarf die VLAN Einträge. Bei Auswahl "Nein" erhalten Sie weitere Parameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS).

Abbildung ipdect/neue_basisstation_yealink.png

Abbildung: Yealink Basisstation definieren

In der Übersicht ist nun die definierte Yealink Basisstation sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectn720.png

Abbildung: Übersicht definierter DECT Basisstationen

3.11.2.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Yealink W60P Single (W60P). In Klammern finden Sie den Namen der Basisstation.
  4. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor (Bis zu 8 Mobilteile je Basisstation sind möglich).
  5. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenn720.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.2.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihre Yealink Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Sie bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefonn720.jpg

Abbildung: Yealink Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Yealink Basisstation Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie die Yealink Basisstation am Computernetzwerk an. Die Yealink Basisstation sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Yealink Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface der Basisstation.
  4. Klicken Sie auf "Einstellungen" und in der linken Menüleiste auf "Automatische Bereitstellung"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Server-URL" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov

Beispiel: http://192.168.1.17/prov/

Abbildung ipdect/gigasetyealink_Link.png

Abbildung: Yealink Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Speichern" und "Automatische Provisionierung jetzt".

3.11.2.4 Mobilteile anmelden

Zum Anmelden eines Mobilteils halten Sie die Paging-Taste an der Front der Basisstation für 5 Sekunden gedrückt.

Danach können die Mobilteile über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Einstellungen" > "Regisrieren" > "Mobilteil anmelden" und dem PIN-CODE 0000 angemeldet werden.

Nun sollte das Mobilteil angemeldet sein.

3.11.3 Gigaset N870 IP PRO Multizellensystem

Hinweis: Bitte führen Sie bei allen Gigaset Basisstationen vorab ein manuelles Firmwareupdate auf die aktuellste Version durch!!

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.3.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte ein DECT Manager mit Basisstation definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen Model "Gigaset N870 IP PRO" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Gigaset N870 IP Basisstationen haben folgende Programmiermodi (Die Einstellungen der Programmiermodi sind der Basisstation als Anleitung beigelegt):

    • Integrator + DECT Manager + Basisstation (All-in-one für kleine Installationen): Es muss mindestens ein Typ: "Integrator + DECT Manager + Basisstation" für einen Cluster definiert werden. Zusätzlich können bis zu 9 Basisstationen und bis zu 50 Mobilteile zu diesem Cluster hinzugefügt werden. In diesem Modus kann die Basisstation auf dem DECT Manager über das Webinterface deaktiviert werden. Damit sind bis zu 60 Basisstationen möglich.
    • Integrator + DECT Manager (für mittlere Installationen): Es muss mindestens ein Typ: "Integrator + DECT Manager" für einen Cluster definiert werden. In diesem Modus werden zusätzliche Basisstationen erforderlich. Damit sind bis zu 60 Basisstationen möglich.
    • DECT Manager + Basisstation (Integrator extern für große Installationen): Sofern sich der Integrator nicht auf einer DECT Manager + Basisstation befindet, wählen Sie diesen Modus aus. Es muss mindestens ein Typ: "DECT Manager + Basisstation" für einen Cluster definiert werden. Zusätzlich können bis zu 60 Basisstationen und bis zu 250 Mobilteile zu diesem Cluster hinzugefügt werden.
    • Basisstation: Zusätzliche Basisstation für alle Modi, um den Bereich zu erweitern.
  4. Sämtliche Geräte in einer Zelle besitzen die selbe Cluster Id. Geben Sie nun eine Cluster Id an. Es können je DECT Manager bis zu 10 Cluster gebildet werden.

  5. Der DECT-Code muss am Endgerät eingegeben werden, damit das Mobilteile an dieser Zelle angemeldet werden kann.
  6. Zusätzlich kann ein LDAP Verzeichnis eingebunden werden. Dieses steht den Mobilteilen zur Verfügung.
  7. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_mastern870.png

Abbildung: Integrator + DECT Manager + Basisstation definieren

Definieren Sie bei Bedarf eine oder mehrere Basisstation für diese Cluster ID, um die Zelle zu erweitern.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_slaven870.png

Abbildung: Weitere Basisstationen definieren

In der Übersicht sind nun alle definierten Basisstationen sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectn870.png

Abbildung: Übersicht aller Gigaset N870 IP PRO Basisstationen

3.11.3.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Gigaset N870IP PRO Cluster 1.
  4. Tragen Sie die Mobilteil-Nummer (IPUI) Ihres Mobilteils ein. Die IPUI finden Sie auf der Verpackung oder im Menü des Mobilteils. (Wählen Sie die Menü-Taste des Mobilteils und geben "*#06#" ein. Die IPUI finden die in der ersten Zeile).
  5. Drücken Sie auf "Absenden"
  6. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor.
  7. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  8. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenn870.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.3.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihre Gigaset Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefon.jpg

Abbildung: Gigaset N870IP PRO Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage im Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie das Integrator + DECT Manager Gerät am Computernetzwerk an. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Integrator + DECT Manager Gerätes
  4. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Settings" > "Systems" > "Provisioning and configuration"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Provisioning server" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/gigaset/%MACD.xml

Abbildung ipdect/gigasetN870_Link.png

Abbildung: Gigaset N870 IP PRO Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Set" und "Start auto configuration".

Hinweis: Die Synchronisation der Basisstationen kann bis zu 5 Minuten in Anspruch nehmen

3.11.3.4 Mobilteile anmelden

Die Mobilteile können nun über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Einstellungen" > "Anmeldung" > "Mobilteil anmelden" und dem DECT-CODE (z.B. 0000) aus der Basisstation angemeldet werden.

3.11.4 Gigaset N670 IP PRO

Hinweis: Bitte führen Sie bei allen Gigaset Basisstationen vorab ein manuelles Firmwareupdate auf die aktuellste Version durch!!

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.4.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte die Basisstation definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen "Gigaset N670 IP PRO" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Fall sie ein LDAP Verzeichnis einbinden steht dieses den Mobilteilen zur Verfügung.
  4. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein und bestimmen Sie die DHCP Option sowie bei Bedarf die VLAN Einträge. Bei Auswahl "Nein" erhalten Sie weitere Parameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS).
  5. über "Redirection Server" wird die MAC-Adresse Ihrer Basisstation direkt beim Hersteller eingetragen. Nach dem Start der Basisstation erhält diese Ihren Link zu Konfiguration vom Hersteller.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_n670.png

Abbildung: Gigaset N670 IP PRO definieren

In der Übersicht ist nun die definierte Basisstation sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectn670.png

Abbildung: Übersicht definierter N670 Basisstationen

3.11.4.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Gigaset N670IP PRO Single (N670IP). In Klammern finden Sie den Namen der Basisstation.
  4. Tragen Sie die Mobilteil-Nummer (IPUI) Ihres Mobilteils ein. Die IPUI finden Sie auf der Verpackung oder im Menü des Mobilteils. (Wählen Sie die Menü-Taste des Mobilteils und geben "*#06#" ein. Die IPUI finden die in der ersten Zeile).
  5. Drücken Sie auf "Absenden"
  6. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor (Bis zu 20 Mobilteile je Basisstation sind möglich).
  7. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  8. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenn670.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.4.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihre Gigaset Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefon.jpg

Abbildung: Gigaset N670IP PRO Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage im Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie die Gigaset N670 IP PRO am Computernetzwerk an. Es sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des DECT Manager Gerätes
  4. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Settings" > "Systems" > "Provisioning and configuration"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Provisioning server" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/gigaset/%MACD.xml

Abbildung ipdect/gigasetN870_Link.png

Abbildung: Gigaset N670 IP PRO Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Set" und "Start auto configuration".

3.11.4.4 Mobilteile anmelden

Die Mobilteile können nun über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Einstellungen" > "Anmeldung" > "Mobilteil anmelden" und dem DECT-CODE (z.B. 0000) aus der Basisstation angemeldet werden.

3.11.5 Gigaset N720 IP PRO Multizellensystem

Hinweis: Bitte führen Sie bei allen Gigaset Basisstationen vorab ein manuelles Firmwareupdate auf die aktuellste Version durch!!

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.5.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte ein DECT Manager definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen "Gigaset N720 IP PRO" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diesen DECT Manager.
  3. Fall sie ein LDAP Verzeichnis einbinden steht dieses den Mobilteilen zur Verfügung.
  4. Tragen Sie die MAC-Adresse des DECT Managers ein und bestimmen Sie die DHCP Option sowie bei Bedarf die VLAN Einträge. Bei Auswahl "Nein" erhalten Sie weitere Parameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS).

Abbildung ipdect/neue_basisstation_dm720.png

Abbildung: DECT Manager definieren

In der Übersicht sind nun der definierte DECT Manager sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectn720.png

Abbildung: Übersicht definierter DECT Manager

3.11.5.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Gigaset N720IP PRO Multi (N720 DM). In Klammern finden Sie den Namen des Dect Managers.
  4. Tragen Sie die Mobilteil-Nummer (IPUI) Ihres Mobilteils ein. Die IPUI finden Sie auf der Verpackung oder im Menü des Mobilteils. (Wählen Sie die Menü-Taste des Mobilteils und geben "*#06#" ein. Die IPUI finden die in der ersten Zeile).
  5. Drücken Sie auf "Absenden"
  6. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor.
  7. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  8. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenn720.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.5.3 Dect Manager anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihren Gigaset N720 IP PRO Dect Manager an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefonn720.jpg

Abbildung: Gigaset N720 IP PRO Dect Manager mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich der Gigaset N720 IP PRO Dect Manager im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie den Gigaset N720 IP PRO Dect Manager am Computernetzwerk an. Der Gigaset N720 IP PRO Dect Manager sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse des Gigaset N720 IP PRO Dect Managers in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Dect Managers Basisstation. Wählen Sie die gewünschte Sprache und geben das Standardpasswort "admin" ein.
  4. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Geräte-Management" > "Firmware-Aktualisierung"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Konfigurationsdatei (URL)" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/gigaset/%MACD.xml

Beispiel: http://192.168.1.17/prov/gigaset/%MACD.xml

Abbildung ipdect/gigasetN720_Link.png

Abbildung: Gigaset N720 IP PRO Dect Manager Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Sichern" und im Menü "Geräte-Management" > "Sonstiges" > "Automatische Konfiguration starten".

Alternativ starten Sie den Dect Manager neu.

3.11.5.4 Basisstationen hinzufügen

Nachdem der Dect Manager angeschlossen ist, müssen Gigaset N720 IP PRO Basisstationen hinzugefügt werden. Erst wenn eine Basisstation hinzugefügt wurde, können sich Endgeräte anmelden.

  1. Verbinden Sie die Basisstationen mit einem Netzwerkkabel an einem Power over Ethernet-Switch oder POE-Injector.
  2. Loggen Sie sich über den Webbrowser auf dem Dect Manager ein.
  3. Fügen Sie eine oder mehrere Basisstationen unter "Netzwerk und Anschlüsse" > "Neue Basisstationen anmelden" hinzu, indem Sie die Anmeldung der jeweiligen Basisstation bestätigen.

Abbildung ipdect/add_N720_Basis.png

Abbildung: Gigaset N720 IP PRO Basis hinzufügen

Danach sollte die Basisstation im Menü "Basisstationen" als "Aktiv und synchronisiert" gekennzeichnet sein. Ist dies der Fall können nun Mobilteile angemeldet werden.

3.11.5.5 Mobilteile anmelden

Die Mobilteile können nun über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Einstellungen" > "Anmeldung" > "Mobilteil anmelden" und dem PIN-CODE 0000 angemeldet werden.

Nun sollte das Mobilteil angemeldet sein.

3.11.6 Gigaset N510 IP PRO

Hinweis: Bitte führen Sie bei allen Gigaset Basisstationen vorab ein manuelles Firmwareupdate auf die aktuellste Version durch!!

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.6.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollte die Basisstation definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen "Gigaset N510 IP PRO" aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Fall sie ein LDAP Verzeichnis einbinden steht dieses den Mobilteilen zur Verfügung.
  4. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein und bestimmen Sie die DHCP Option sowie bei Bedarf die VLAN Einträge. Bei Auswahl "Nein" erhalten Sie weitere Parameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS).

Abbildung ipdect/neue_basisstation_dm720.png

Abbildung: Gigaset N510 IP PRO definieren

In der Übersicht ist nun die definierte Basisstation sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdectn720.png

Abbildung: Übersicht definierter DECT Manager

3.11.6.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. Gigaset N510IP PRO Single (N510IP). In Klammern finden Sie den Namen der Basisstation.
  4. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor (Bis zu 6 Mobilteile je Basisstation sind möglich).
  5. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  6. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellenn720.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.6.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihren Gigaset N510 IP PRO Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefonn720.jpg

Abbildung: Gigaset N510 IP PRO Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Gigaset N510 IP PRO Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie die Gigaset N510 IP PRO Basisstation am Computernetzwerk an. Die Gigaset N510 IP PRO Basisstation sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Gigaset N510 IP PRO Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface der Basisstation. Wählen Sie die gewünschte Sprache und geben das Standardpasswort "0000" ein.
  4. Klicken Sie auf "Einstellungen" und in der linken Menüleiste auf "Geräte-Management" > "Firmware-Aktualisierung"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Konfigurationsdatei (URL)" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

http://<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov/gigaset/%MACD.xml

Beispiel: http://192.168.1.17/prov/gigaset/%MACD.xml

Abbildung ipdect/gigasetN510_Link.png

Abbildung: Gigaset N510 IP PRO Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Sichern" und im Menü "Geräte-Management" > "Neustart und Rücksetzen" > "System neu starten".

3.11.6.4 Mobilteile anmelden

Zum Anmelden eines Mobilteils halten Sie die blaue Taste an der Front der Basisstation für 5 Sekunden gedrückt.

Danach können die Mobilteile über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Einstellungen" > "Anmeldung" > "Mobilteil anmelden" und dem PIN-CODE 0000 angemeldet werden.

Nun sollte das Mobilteil angemeldet sein.

3.11.7 snom M700/M900 Multizellensystem

Folgende Endgeräte werden unterstützt:

3.11.7.1 Einrichten der Basisstation

  1. Im ersten Schritt sollten eine oder mehrere Basisstationen definiert werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Nebenstellen" den Reiter "IP-DECT", klicken auf "Neue Basisstation" und wählen Model snom M700/M900 aus.
  2. Vergeben einen Namen für diese Basisstation.
  3. Die Definition einer Multizelle erfordert mindestens eine Master-Basisstation (oder Single-Basisstation). Um den Bereich zu erweitern, können zusätzlich weitere Slave-Basisstationen definiert werden (nicht bei Single).
  4. Sämtliche Geräte in einer Zelle besitzen die selbe Multizellen Id. Geben Sie nun eine Multizellen Id an.
  5. Die Datensynchronisation beschreibt, wie die Daten zwischen den Basisstationen synchron gehalten werden. Es sind 2 Verfahren möglich:

    • Multicast: Die Daten werden per Multicast-Paketen synchronisiert (Standardeinstellung).
    • Peer-to-Peer: Die Daten werden über die Master Basisstation im Cluster synchronisiert. Geben Sie in diesem Modus die IP-Adresse der Master-Basisstation an.
  6. Je Basisstation kann definiert werden, ab welcher Anzahl von SIP Registrierungen andere Basisstationen genutzt werden sollen (nicht bei Single).

  7. Bei Definition der Master-Basisstation (und Single) kann der DECT-Code angegeben werden, mit dem die Mobilteile an dieser Zelle angemeldet werden.
  8. Zusätzlich kann ein LDAP Verzeichnis eingebunden werden. Dieses steht den Mobilteilen zur Verfügung.
  9. Tragen Sie die MAC-Adresse der Basisstation ein und bestimmen Sie die DHCP Option sowie bei Bedarf die VLAN Einträge. Bei Auswahl "Nein" erhalten Sie weitere Parameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS).
  10. Für externe Syslog-Server tragen Sie die entsprechenden Parameter ein

Abbildung ipdect/neue_basisstation_master.png

Abbildung: Master-Basisstation definieren

Definieren Sie bei Bedarf eine Slave-Basisstation für diese Zelle.

Abbildung ipdect/neue_basisstation_slave.png

Abbildung: Slave-Basisstation definieren

In der Übersicht sind nun alle definierten Basisstationen sichtbar.

Abbildung ipdect/Uebersicht_ipdect.png

Abbildung: Übersicht aller Basisstationen

3.11.7.2 Einrichten der SIP-Nebenstelle für die Mobilteile

  1. Zum Einrichten einer Nebenstelle wählen Sie unter Nebenstellen den Reiter "Neue SIP-Nebenstelle".
  2. Tragen Sie die Daten zur Nebenstelle ein und aktivieren das Feld Auto-Konfiguration.
  3. Wählen Sie nun das Telefonmodell passend zu Ihrem Zellensystem aus, Bsp. snom M700 Multi (99981). Da die Zellen durch Ihre Zellen Id bestimmt werden, finden Sie diese in Klammern hinter dem Telefonmodell.
  4. Tragen Sie die Mobilteil-Nummer (IPEI) Ihres Mobilteils ein. Die IPEI finden Sie auf der Verpackung, unter dem Akku Ihres Mobilteils oder im Menü des Mobilteils unter "Einstellungen" > "Status".
  5. Drücken Sie auf "Absenden"
  6. Für weitere Mobilteile gehen Sie nach dem gleich Schema vor.
  7. Nach der Definition weiterer Mobilteile müssen die Attribute von den vorhandenen Mobilteilen übernommen werden. Bearbeiten Sie hierzu die Nebenstelle, klicken auf Attribute und wählen "Attribute von Nst kopieren" einer vorhandenen Mobilteil-Nebenstelle. Klicken Sie im Anschluss auf Absenden.
  8. Betätigen Sie den blinkenden roten Balken "Konfiguration übernehmen".

Abbildung ipdect/nebenstelle_erstellen.png

Abbildung: SIP-Nebenstelle einrichten

3.11.7.3 Basisstation anschliessen

Vollautomatische Konfiguration

Schliessen Sie Ihre snom Basisstation an das Computernetzwerk an und verbinden Sie die Stromversorgung. Es bekommt nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk.

Abbildung ipdect/telefon.jpg

Abbildung: Snom Basisstation mit der Telefonanlage verbinden

Befindet sich die Basisstation im Zustand der Werkseinstellungen erhält die Basisstation sämtliche Registrierungsinformationen von der Telefonanlage, während es den Bootvorgang durchführt. Dabei erfragt die Basisstation die Informationen von der Telefonanlage in Computernetzwerk.

Teilautomatische Konfiguration

Möglicherweise ist die Autokonfiguration nicht erfolgreich. Ein Grund hierfür können fehlerhafte Account-Daten, eine fehlerhafte MAC-Adresse oder Netzwerk-Switches mit zu starken Sicherheitsrichtlinien sein. In diesem Fall kann die teilautomatische Konfiguration eingesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schliessen Sie die Basisstation am Computernetzwerk an. Die Basisstation sollte nun eine IP-Adresse von dem vorhandenen DHCP-Server erhalten.
  2. Öffnen Sie an einem PC den Browser im selben Computernetzwerk und geben die IP-Adresse der Basisstation in die Adresszeile ein.
  3. Damit erhalten Sie das Webinterface des Snom Basisstation
  4. Klicken Sie auf der linken Menüleiste auf "Management"
  5. Tragen Sie in der Zeile "Adresse des Konfigurationsservers:" eine Adresse nach folgendem Schema ein:

    <IP-Adresse der Telefonanlage>/snomprov

  6. Geben Sie folgenden Dateinamen an: snomM700.htm (für snom M700) oder snomM900.htm (für snom M900)

Abbildung ipdect/snomM700_Link.png

Abbildung: Snom M700/M900 Webinterface

Im Anschluss wählen Sie "Speichern" und starten die Basisstation neu.

Wiederholen Sie diese Schritte mit allen Basisstationen.

Hinweis: Die Syncronisation der Basisstationen kann bis zu 5 Minuten in Anspruch nehmen

3.11.7.4 Mobilteile anmelden

Die Mobilteile snom M25, M65, M70, M80, M85 und M90 können nun über das Menü des Mobilteils unter dem Punkt "Verbindungen" > "Registrieren" angemeldet werden.

Geben Sie den bei der Master-/Single-Definition hinterlegten Code ein.

Nun sollte das Mobilteil angemeldet sein.

3.12 Besonderheiten bei ansitel hosted / cloud-Telefonanlagen

Abweichend zur Konfiguration von SIP-Endgeräten an lokalen ansitel Telefonanlagen sind folgende Punkte an ansitel Hosting-/Cloudanlagen zu beachten.

  1. Der Zugang zum ansitel Webinterfaces ist ausschließlich über "HTTPS" möglich, daher sollten bei der Autokonfiguration Links mit "https://" verwendet werden:

    Beispiel: https://demo.ansitel.de/prov/gigaset/%MACD.xml

  2. Die Links sind zusätzlich mit Benutzernamen und Passworten gesichert. Diese sind auf jeder ansitel Telefonanlage unter Erw. Einstellungen > Allgemeine Einstellungen zu finden:

    Abbildung cloud/prov_auth.png

    Abbildung: Authentifizierung des Links zur Autokonfiguration

    Bitte geben Sie diese Zugangsdaten bei Ihren SIP-Endgeräten ein, sofern diese Authentifizierungsart unterstützt wird.

  3. Unterstützt Ihr Endgerät keine Authentifizierung per Benutzername und Passwort, kann diese Sicherung für einen kurzen Anmeldezeitraum deaktiviert werden. Die Funktion "Auth. für Verzeichnis (Autokonf.) abschalten" ist auf jeder ansitel Telefonanlage unter Erw. Einstellungen > Allgemeine Einstellungen zu finden:

    Abbildung cloud/prov_timeout.png

    Abbildung: Deaktivieren der Authentifizierung

    Sie können diese Authentifizierungsart für 10,20,30 oder 60 Minuten deaktivieren, um Endgeräte per Autokonfiguration anzumelden. Sobald diese angemeldet sind, erfolgt Anlagenseitig die Freischaltung.

  4. Da ansitel-Telefonanlage im Internet mehreren Angriffen ausgesetzt ist, überwacht sie die Registrierungsversuche von Endgeräten. Sobald eine unauthorisierter Zugriff erfolgt, sperrt das System die Quell-IP-Adresse. Es ist möglich, dass die externe IP-Adresse IhresInternetanschlusses aufgrund fehlerhafter Zugangsdaten gesperrt wird. Verbinden Sie sich in diesem Fall mit einem anderen Internetanschluss (z.B. Mobiltelefon) und loggen sich in das ansitel Webinterface ein. Unter System > Diagnose > Blockierte IP-Adressen können Sie die betreffende IP-Adresse löschen. >Bitte beachten Sie, dass bei bestehenden Registrierungsversuchen mit falschen Zugängen Ihre IP-Adresse erneut gesperrt wird.

    Abbildung cloud/fail2ban.png

    Abbildung: Auslösen von IP-Sperren

3.13 Besetztlampenfelder an Telefonen mit der ansitel Telefonanlage

Besetztlampenfelder auf Telefonen ermöglichen die Überwachung anderer Nebenstellen, die an der ansitel Telefonanlage angeschlossen sind. Die LEDs der Tasten zeigen folgende Zustände der überwachten Nebenstelle:

Je nach Zustand der LEDs sind folgende Aktionen mit den Tasten am Telefon möglich:

Für die Konfiguration der Besetztlampenfelder auf Telefonen wird der Pickup-Code verwendet. Dieser Code kann im ansitel webinterface unter "Erweiterte Einstellungen" > "Allgemeine Einstellungen" verändert werden.

Der Standardcode für Pickup ist *8.

Definition Pickup

Abbildung: Definition Pickup

In den folgenden Beispielen wird eine Nebenstelle mit der Rufnummer 33 überwacht.

3.13.1 Tastendefinition an snom Telefonen

Im Webinterface der snom Telefone können die Tasten im Menüpunkt "Funktionstasten" definiert werden.

Die Tasten sollten wie nachfolgend definiert werden:

Definition BLF in snom Telefonen

Abbildung: BLF-Tasten bei snom Telefonen

Nachdem die Konfiguration übernommen ist, wird der Eintrag für Nummer mit den Daten der ansitel Telefonanlage ergänzt.

sip:33@192.168.1.14|*8

Im Webinterface der Yealink Telefone können die Tasten im Menüpunkt "Speichertasten" > "Line Taste" definiert werden.

Die Tasten sollten wie nachfolgend definiert werden:

Definition BLF in Yealink Telefonen

Abbildung: BLF-Tasten bei Yealink Telefonen

3.13.3 Tastendefinition an Gigaset Telefonen

Im Webinterface der Gigaset Telefone können die Tasten im Menüpunkt "Einstellungen" > "Funktionstasten" definiert werden.

Zur Definition von Taste PK1, klicken Sie auf bearbeiten.

Die Taste sollte wie nachfolgend definiert werden:

Definition BLF in Gigaset Telefonen

Abbildung: BLF-Tasten bei Gigaset Telefonen

3.13.4 Tastendefinition an Grandstream Telefonen

Im Webinterface der Grandstream Telefone können die Tasten im Menüpunkt "Settings" > "Programmable Keys" > "Virtual Multi-Purpose Keys" definiert werden.

Zur Definition der Taste ,klicken Sie auf "Add VPK".

Die Taste sollte wie nachfolgend definiert werden:

Definition BLF in Grandstream Telefonen

Abbildung: BLF-Tasten bei Grandstream Telefonen

Den Code für Pickup (z.B. *8) hinterlegen Sie unter "Accounts" > "SIP Settings" > "Advanced Features" > "BLF Call-pickup Prefix".

3.13.5 Tastendefinition an Fanvil Telefonen

Im Webinterface der Fanvil Telefone können die Tasten im Menüpunkt "Function Key" definiert werden.

Fanvil Telefone sind oft mit mehreren Bildschirmen ausgestattet, Konfiguration für BLF-Tasten auf dem Hauptbildschirm finden Sie unter dem Reiter "Side Key".

Die Nebenbildschirme können unter dem "Function Key"-Reiter konfiguriert werden.

Zur Definition von Taste F1 auf dem Hauptbildschirm, klicken Sie auf der oberen Menüleiste auf "Side Key".

Die Taste sollte wie nachfolgend definiert werden:

Definition BLF in Fanvil Telefonen

Abbildung: BLF-Tasten bei Fanvil Telefonen

Klicken Sie auf "Apply", um Änderungen zu speichern.

3.14 Manuelle Einrichtung eines Mobilteils mittels einer DECT-Basisstation an der ansitel Telefonanlage

In diesem Kapitel erhalten Sie einige Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Einrichtung ihres Mobilteils mittels einer DECT-Basisstation an die ansitel Telefonanlage.

3.14.1 Einbindung im awi

Zur Einbindung des Mobilteils muss dieses im awi als Nebenstelle eingebunden werden. Dazu wählen Sie im awi den Menüpunkt „Endgeräte“ und dazu das Untermenü „Nebenstellen“. Hier erstellen Sie über den Reiter „Neue SIP Nebenstelle“ Ihre Nebenstelle für Ihr Mobilteil.

Abbildung dect_basis/awi_nebenstelle_einrichten.png

Abbildung: Neue Nebenstelle anlegen

In der folgenden Maske vergeben Sie den „Angezeigten Name“ und den „Account-Name“. Beide sind frei wählbar. Das Passwort wird automatisch generiert. Dieses benötigen Sie später bei der Einrichtung Ihrer Basisstation. Zuletzt wählen Sie noch eine Nebenstellennummer, setzen den Haken bei "Wählplaneintrag erstellen", damit gleichzeitig durch die Nebenstellennummer, die Nummer generiert wird, unter der das Mobilteil erreicht werden soll und bestätigen Ihre Eingabe mit einem Knopfdruck auf „Absenden“.

Abbildung dect_basis/awi_handset_daten_eingeben.png

Abbildung: Mobilteil Daten eingetragen

Diesen Schritt wiederholen Sie für die Anzahl an Mobilteilen, die Sie einbinden wollen. Sobald Sie sämtliche Accounts angelegt haben, bestätigen Sie die Konfiguration mit einem Knopfdruck auf „Konfiguration übernehmen“

Abbildung dect_basis/awi_konfiguration_uebernehmen.png

Abbildung: Konfiguration übernehmen

3.14.2 Konfiguration Panasonic Basisstation KX-UDS124CE

Legen Sie zuerst die Nebenstelle im awi wie gehabt an. Die genaue Anleitung finden Sie auf diesem Weg: (Awi Einbindung↑).

Zur Verbindung zwischen Mobilteil und Telefonanlage rufen Sie nun das Webinterface der Basisstation über dessen IP-Adresse auf. Diese finden Sie über Ihren Router oder DHCP Server. Sie werden daraufhin zur Authentifizierung aufgefordert und geben (in Werkseinstellung) als Benutzername „admin“ und als Passwort „adminpass“ ein und bestätigen Ihre Eingabe mit „OK“.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_ip_aufrufen_einloggen.png

Abbildung: IP aufrufen und einloggen

Daraufhin finden Sie sich im Webinterface der Basisstation wieder. Hier müssen Sie unter dem Menüpunkt „System“ das Untermenü auf der linken Seite mit dem Namen „Air Settings“ aufrufen. Im folgenden Menü ändern Sie zuerst die „CS Class“ auf Master und weisen dem Gerät die „Super Master CS IP Adress“ zu, indem Sie dort die IP Ihrer Telefonanlage hinterlegen. Wenn dies erfolgt ist, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Knopfdruck auf „Save“.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_air_settings_master_ip_telanlage.png

Abbildung: Verbindung Basisstation zu Telefonanlage

Die Basisstation wird daraufhin automatisch neu gestartet, was einen Augenblick dauern kann. Wenn die Basisstation dann wieder betriebsbereit ist, wählen Sie den neuen Menüpunkt „VoIP“ aus. Sie befinden sich nun in den Einstellungen für die „SIP Settings“. Hier hinterlegen Sie nun noch einmal die IP Ihrer Telefonanlage und überprüfen noch einmal, dass der Port 5060 hinterlegt ist. Wieder bestätigen Sie Ihre Einstellung mit einem Druck auf den „Save“ Button.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_sip_settings_eingeben.png

Abbildung: SIP Einstellungen eingeben

Als nächstes registrieren Sie Ihr Mobilteil an der Basisstation. Dazu wählen Sie den Menüpunkt „System“ und dort den Untermenüpunkt „PS Registration“ auf der linken Seite aus. Hier legen Sie als erstes den Namen Ihres Mobilteils in dem Fenster unter „PS Name“ fest und bestätigen den Prozess mit einem Druck auf „Save“.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_handset_ps_registration_namen.png

Abbildung: Mobilteil Registrierungsname

Daraufhin betätigen Sie den Knopf „Line SIP Setting“ zu dem eben angelegten Mobilteil. Nun öffnet sich ein neues Menü in dem Sie die Daten Ihres Mobilteils hinterlegen, welche Sie schon in Ihrer Telefonanlage festgelegt haben. „Phone Number“, „Authentication ID“ und „Authentication Password“ müssen mit den hinterlegten Daten der Telefonanlage unbedingt übereinstimmen. Achten Sie auch darauf, dass hier als „Source Port“ nicht der Port 5060 angegeben ist. Wenn dies erledigt ist, bestätigen Sie Ihre Eingabe auch hier mit einem Druck auf den Knopf „Save“.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_handset_sip_settings_line_1.png

Abbildung: Mobilteil SIP Einstellungen

Gehen Sie nun zurück zum Untermenüpunkt „PS Registration“. Dort betätigen Sie einmal den Knopf „Start PS Registration“. Im nun neuen Fenster wählen Sie im linken Feld namens „Available PS“ Ihr eben angelegtes Mobilteil und drücken auf den Pfeil nach rechts in der Mitte. Dadurch wird Ihr Mobilteil in das Feld rechts namens „Selected PS“ übernommen. Nun drücken Sie auf den Knopf „Next“ und die Basisstation wird nun in den Status versetzt, dass sich das Mobilteil zu diesem hinterlegten Namen registrieren kann.

Abbildung dect_basis/panasonic_124_handset_start_ps_registration.png

Abbildung: Basis Mobilteilanmeldung starten 1

Abbildung dect_basis/panasonic_124_handset_ps_lists.png

Abbildung: Basis Mobilteilanmeldung starten 2

Nun müssen Sie nur noch auf dem Mobilteil selbst die Einstellungen aufrufen und in dem Unterpunkt „System Optionen“ den Punkt „MT einbuchen“ wählen. Wählen Sie danach die Basis, mit welcher sich das Mobilteil verbinden soll. Nun verbindet sich das Mobilteil mit der Basisstation und das Mobilteil ist vollständig über die Basisstation mit der Telefonanlage verbunden.

3.14.3 Konfiguration Gigaset Basisstation N510 IP PRO

Legen Sie zuerst die Nebenstelle im awi wie gehabt an. Die genaue Anleitung finden Sie auf diesem Weg: (Awi Einbindung↑).

Zur Verbindung zwischen Mobilteil und Telefonanlage rufen Sie nun das Webinterface der Basisstation über dessen IP-Adresse auf. Diese können Sie in den Einstellungen Ihres Router oder DHCP Server finden. Sie werden daraufhin zur Authentifizierung aufgefordert und geben (in Werkseinstellung) als System-PIN „0000“ ein und bestätigen Ihre Eingabe mit „OK“.

Abbildung dect_basis/gigaset_n510_einloggen.png

Abbildung: IP aufrufen und einloggen

Sobald Sie sich im Webinterface der Gigaset Basisstation eingeloggt und angemeldet haben, gehen Sie auf den Menüpunkt „Einstellungen“. Im Untermenü „IP-Konfiguration“ sollte die Adresszuweisung auf „IP-Adresstyp: Automatisch beziehen“ stehen.

Abbildung dect_basis/gigaset_n510_ip_konfiguration.png

Abbildung: Gigaset IP-Konfiguration

Weiter geht es im Untermenü „Telefonie“. Dort landen Sie automatisch im Menü „Verbindungen“ in dem Sie nun das Mobilteil hinterlegen und mit der Anlage verknüpfen. Klicken Sie nun bei einer von Ihnen gewählten Verbindung auf den Knopf „Bearbeiten“.

Abbildung dect_basis/gigaset_n510_verbindungen.png

Abbildung: Gigaset Verbindungen anzeigen

Hier tragen Sie nun als erstes die im awi hinterlegten Daten zu Ihrem Mobilteil ein.

Abbildung dect_basis/gigaset_n510_verbindung_einrichten_1.png

Abbildung: Gigaset Verbindung anlegen

Drücke Sie nun im unteren Bereich auf den Knopf „Weitere Einstellungen anzeigen“, um die restlichen Daten einrichten zu können. Hier hinterlegen Sie nun noch die IP Ihrer Telefonanlage, überprüfen, dass als Port 5060 eingetragen ist und bestätigen Ihre Eingabe noch einmal mit einem Druck auf „Sichern“.

Abbildung dect_basis/gigaset_n510_verbindung_einrichten_2.png

Abbildung: Gigaset Weitere Einstellungen

Nun müssen Sie nur noch auf dem Mobilteil selbst die Einstellungen aufrufen und in dem Unterpunkt „Anmeldung“ den Punkt „Mobilteil anmelden“ wählen. Wählen Sie danach die Basis mit welcher sich das Mobilteil verbinden soll. Drücken Sie nun an Ihrer Basisstation 3 Sekunden den Knopf, um in den Verbindungsmodus zu gehen. Geben Sie nun den PIN der Basisstation an Ihrem Mobilteil ein (Werkseinstellung: 0000). Nun verbindet sich das Mobilteil mit der Basisstation und das Mobilteil ist vollständig über die Basisstation mit der Telefonanlage verbunden.

Legen Sie zuerst die Nebenstelle im awi wie gehabt an. Die genaue Anleitung finde Sie auf diesem Weg: (Awi Einbindung↑).

Zur Verbindung zwischen Mobilteil und Telefonanlage rufen Sie nun das Webinterface der Basisstation über dessen IP-Adresse auf. Diese finden Sie über Ihren Router oder DHCP Server. Sie werden daraufhin zur Authentifizierung aufgefordert und geben (in Werkseinstellung) als Benutzername „admin“ und als Passwort „admin“ ein und bestätigen Ihre Eingabe mit „Bestätigen“.

Abbildung dect_basis/yealink_einloggen.png

Abbildung: Yealink Einloggen

Gehen Sie nun auf den Menüpunkt „Account“. Im Untermenü „Register“ müssen Sie nun einen beliebigen "Account" auswählen, stellen den Punkt "Line Active" auf "Enabled" und hinterlegen in diesen Einstellungen dann die Daten für das Yealink Mobilteil, welche Sie auch schon im awi hinterlegt haben. Als "Server-IP" geben Sie die IP Ihrer Telefonanlage an und drücken dann auf "Bestätigen" zum sichern Ihrer Einstellungen.

Abbildung dect_basis/yealink_handset_daten_eingeben.png

Abbildung: Yealink Daten eingeben

Nun müssen Sie nur noch auf dem Mobilteil selbst die Einstellungen aufrufen, in dem Unterpunkt „Registrieren“ den Punkt „Mobilteil anmelden“ wählen und danach die Basis, mit welcher sich das Mobilteil verbinden soll. Drücken Sie nun an Ihrer Basisstation 3 Sekunden den Knopf, um in den Verbindungsmodus zu gehen.Geben Sie nun den PIN der Basisstation an Ihrem Mobilteil ein (Werkseinstellung: 0000). Nun verbindet sich das Mobilteil mit der Basisstation und das Mobilteil ist vollständig über die Basisstation mit der Telefonanlage verbunden.

3.15 Anbindung eines Faxes mittels eines Cisco SPA112 VOIP-Phone-Adapters

3.15.1 Anbindung des Cisco SPA112 VOIP-Phone-Adapters

Als erstes erstellen Sie wie gewohnt im awi4 eine "Neue SIP Nebenstelle" und hinterlegen dort sowohl einen frei wählbaren Namen sowie auch die Nebenstellennummer und notieren sich das Passwort oder wählen selbst ein neues. Der Wählplaneintrag sollte durch den Haken bei "Wählplaneintrag erstellen" automatisch mit erstellt werden. Wenn Sie alle Daten eingetragen haben drücken Sie auf "Absenden".

Abbildung spa112/neue_ns.png

Abbildung: Neue Nebenstelle

Wenn dies erledigt ist, suchen Sie sich mittels Ihres Router oder DHCP Servers die IP des angeschlossenen SPA112 VOIP-Phone-Adapters. Rufen Sie mittels dieser IP das Webinterface des Phone-Adapters auf. Mit Hilfe der Standart-Zugangsdaten (Username: admin, Password: admin) loggen Sie sich in dieses Webinterface ein.

Abbildung spa112/fax_spa112_login.png

Abbildung: SPA112 VOIP-Phone-Adapter Login

Sie landen nun automatisch im Menüpunkt "Quick Setup". Dort hinterlegen Sie nun im Feld "Line 1" als "Proxy" die IP Ihrer Telefonanlage und unter "Display", "User ID" und "Password" die Daten welche Sie vorher als Nebenstelle im awi4 angelegt haben. Drücken Sie abschließend auf "Submit", womit dann auch der VOIP-Phone-Adapter fertig konfiguriert ist und das Fax fertig eingerichtet ist.

Abbildung spa112/fax_spa112_setup.png

Abbildung: SPA112 VOIP-Phone-Adapter Setup

3.15.2 Einbindung eines analogen Faxes zum Empfang

Für den Faxempfang über ein analoges Faxgerät muss dann eine neue Eingehende Route angelegt werden. Gehen Sie dazu in den Menüpunkt "Routen" ins Untermenü "Eingehende Routen" und erstellen dort eine "Neue Eingehende Route". Geben Sie dort die "Eingehende Rufnummer", welche zu diesem Fax gehören soll, ein und wählen als "Wählplanrufnummer" dann die vorher angelegte Nebenstelle aus. Drücken Sie daraufhin auf "Absenden" und weiterhin auf "Konfiguration übernehmen".

Abbildung spa112/fax_neue_route.png

Abbildung: Neue Eingehende Route

3.16 Anbindung eines Grandstream HT812/HT814 VOIP-Phone-Adapters für Faxgeäte

Im ersten Schritt erstellen Sie im Modul "Nebenstelle" eine neue SIP-Nebenstelle und hinterlegen dort sowohl einen frei wählbaren Namen sowie auch die Nebenstellennummer.

Der Wählplaneintrag sollte durch den Haken bei "Wählplaneintrag erstellen" automatisch mit erstellt werden.

Aktivieren Sie den Hacken bei Auto-Konfiguration, wählen das Telefonmodell Grandstream HT812/HT814 und den gewünschten Port aus. Tragen Sie nun die MAC-Adresse des Gerätes ein.

Wichtig: Verwenden Sie hier die MAC-Adresse des LAN-Gerätes (Device MAC). Sie finden diese nach dem Einloggen im Webinterface des Adapters unter "Status".

Abbildung autokonfiguration/ht812.png

Abbildung: MAC-Adresse des Gerätes

Wenn Sie alle Daten eingetragen haben drücken Sie auf "Absenden".

Abbildung HT812_neue_sip_ns.png

Abbildung: Neue Nebenstelle

Erstellen Sie gegebenenfalls weitere SIP-Nebenstellen für weitere Ports dieses Adapters.

Verwenden Sie für jeden Port, die selbe MAC-Adresse.

Nun übernehmen Sie die Konfiguration und tragen im Webinterface des Adapters unter "Advanced Settings" > "Config Server Path" den Link zur Telefonanlage nach folgendem Schema ein:

<IP-Adresse der Telefonanlage>/prov

Beispiel: 192.168.1.17/prov

Abbildung HT812_link.png

Abbildung: Link zur Konfiguration

Zum Schluss übernehmen Sie die Konfiguration mit "Apply" und klicken auf "Reboot".